Mit Namen, mit Eltern, mit Heimat
Von Ostpreußen über Dänemark ins Lipperland

Freitag, 22. Februar 2019
Leserstimmen

Hier habe ich ein paar Leserstimmen aus meinem 2. Buch für Sie zusammengetragen.

 


Im April 2007 Prof. Hans-Dieter Buchwald aus 38229 Salzgitter schrieb:
Ihren ersten Band habe ich gestern zu Ende gelesen. Es ist Ihnen, eine mich sehr berührende Schilderung der Ereignisse gelungen. Das gilt für die gewählte literarische Form, als auch für die dokumentierte Sammlung der Belege zu Personen, Seckenburg und Ostpreußen.

Im Dezember 2005 Frau Elisabeth Eberle aus 73650 Winterbach:
Ich habe Ihr zweites Buch auch gelesen. Es ist ein beeindruckendes Zeugnis. Gerade auch der Austausch in dem abgedruckten Briefwechsel läßt viel von dem erahnen, was in den damaligen Zeiten in den Menschen vorgegangen ist. Man würde all denen von Herzen wünschen, daß sie sähen, wie gut manches noch geworden ist. Trotz allem unfaßbaren Leid hat Gott seine Gnade über den Menschen aufgehen lassen.

Im Oktober 2005 schrieb Eberhard Rosenke aus München:
Ich habe Ihre beiden Bücher voller Spannung gelesen, konnte kaum aufhören und frage mich: Was ist daran so spannend? Vielleicht weil das "gute Ende" mir am Tisch gegenüber saß während unserer Donaudampfschiffahrt. Vielleicht ist es die Anschaulichkeit der Texte, die den Leser eintauchen lassen in eine chaotische Untergangs- und zugleich Aufbruchszeit. Und nicht nur das: der Leser wird gleichsam zu einem Mitglied Ihrer Familie und nimnmt persönlichen Anteil am Schicksal der Angehörigen und Freunde. Für mich lebte auch ein Stück Jugend wieder auf, denn meiner Familie erging es ähnlich. Nach der Flucht aus Hinterpommern nach Lehrte im Frühjahr 1945 und der Wiedervereinigung der Familie in Ost-Berlin 1946 - in einer halbzerstörten und ausgeplünderten Wohnung -, flohen wir 1959 zum zweitenmal, diesmal wegen des Kalten Krieges, mit der S-Bahn nach West-Berlin. So büßten meine Eltern zweimal ihr Eigentum ein, was aber beide Male das geringere Übel war. Schön, daß Sie im zweiten Buch die Neugierde der Leser im Hinblick auf den weiteren Lebensweg der handelnden Personen befriedigen. Von den Gedichten, die Ihr Buch schmücken, hat mich das Stalingrad-Gedicht von Herbert Sack besonders beeindruckt. Die Gedichte, die Rundbriefe der Pastoren und verschiedene Bemerkungen weisen auf einen religiösen Untergrund hin, in den Sie Ihr Schicksal eingebettet sehen. Die religiöse Sinngebung ist sozusagen die Tiefendimension Ihres Buches, die es von einer reinen Familiengeschichte unterscheidet. Ihr Buch kann man lesen als ein Zeichen der Güte und Fürsorglichkeit Gottes.

Im Juli 2005 schrieb Waltraut Wiebe aus Leopoldshöhe-Bechterdissen:
Ihre beiden Bücher habe ich mißInteresse gelesen. Ich bin aus Danzig/Westpreußen und habe die schreckliche Flucht miterlebt. Aber Ihr Schicksal, als 3-jähriges Kind, hat mich sehr berührt. Ich weiß auch, daß es viele traurige Schicksale gibt, und bestimmt haben sich nicht alle so gut gelöst wie das Ihre. Ich bestelle noch je zwei Bücher zum Verschenken.

Im März 2005 schrieb Inger-Lise Hansen aus Nyborg/Dänemark:
Mit großer Freude und auch mit großem Interesse habe ich Ihre Bücher gelesen. Ihr Schicksal als kleines verlassenes Kind im Flüchtlingslager, und wie Sie zu guten Menschen gekommen sind, hat mich stark berührt. Ich wohnte als Kind in der Nähe von Klovermarken und kannte das Lager. Es war nicht ungewöhnlich, daß Familien ihre Sonntagsspaziergänge am Lager vorbei machten. Meine Mutter hat das immer scharf abgelehnt mit den Worten: "Wir sollten diese unglücklichen Menschen nicht in ihrem Unglück betrachten." In Ihrem zweiten Buch haben mich die vielen Briefe tief beeindruckt und es wundert mich, wie es überhaupt möglich war, in den wirren Zeiten Kontakt zu den Menschen aus der alten Heimat zu bekommen.

Im Februar 2005 schrieb Erika Roy:
Ihr Buch riefen in mir wieder Erinnerungen aus der Kinder- und Jugendzeit wach. Solche Zeitdokumente, belegt durch historische Briefe, die durch Zufall oder bewußt emonationaler Zurückhaltung nicht entsorgt wurden, werden zum Schatz im Leben. Alles was Sie aufschreiben und wiedergeben durften, basiert schwarz auf weiß in diesen Briefen und ist nicht Überlieferung anderer aus der Erinnerung. 60 Jahre sind eine lange Zeit, die die Vergangenheit meistens verschönt, wenn man nur die eine Möglichkeit hat zurückzudenken. So aber ist Ihnen ein wahrer Spiegel dieser Zeit gelungen. Ihr zweites Buch ergänzt und vervollständigt Ihre Geschichte aus dunkler Kindheit. Meisterhaft haben Sie es verstanden, die verschiedenen Briefe zeitlich geordnet mit verbindenden Zwischentexten ineinander zu verflechten. Zusammengenommen verbinden sie wie in einem feingesponnenen Netz menschliche Schicksale der damaligen Zeit, in der die Menschen hilflos dem Schicksal ausgeliefert waren und trotzdem versuchten sie immer wieder voller Gottvertrauen sich gegenseitig Mut zu machen und zu helfen. In dem Wirrwarr von Ereignissen, Begebenheiten, Fragen, persönlichen Ausweglosigkeiten zeigen sie am Ende, daß Gott der Schlüssel aller Dinge ist und von ihm Freude und Leid gelenkt werden. Ihr persönliches Leben und Schicksal scheint eng verknüpft mit den Erfahrungen der Menschen, die von Gott Verantwortung für Ihr damals so junges Leben übernommen haben. Wie Gott weiter seine Hand über Sie gehalten hat, Sie auch Zweifel erfahren ließ im Erwachsenwerden, Sie oft den Weg nicht wußten, aber nie das Vertrauen zu Gott verloren, verdeutlicht Ihr geschilderter Lebensweg. Dank Ihrem Vater, der diese persönlichen Briefe der Not, des Trostes, des Mitfühlens, der Hoffnung und der Kraft für alle Zeit aufgehoben hat, aus welchen Gründen auch immer, und die nun Zeugnis durch Ihre Hand geben dürfen von Gottes Güte, Allmacht und Größe. Ich wünsche Ihnen alles Gute, viel Erfolg und Segen für Ihr neues Buch.